Do 21
Februar 2019
19:30
Lesung
Kesselhaus
Uschi Brüning: "So wie ich"
Buchpremiere und Konzert
Im Rahmen von Literatur: BERLIN
begleitet von L. Natschinski am Piano
Manfred Krug schwärmte für ihre Stimme, Ulrich Plenzdorf setzte ihr ein Denkmal in »Die neuen Leiden des jungen W.«. Nun erzählt Uschi Brüning, die große Jazz- und Soulsängerin, erstmals von ihrem Leben als Musikerin in der DDR, dem ständigen Vabanquespiel mit dem SED-Regime und warum sie dennoch nie die Ausreise in den Westen erwogen hat. Schon von klein auf singt sie mit Begeisterung - zu Hause, auf der Straße, im Kinderheim, in der Schule. Mit dreizehn beschließt sie, als Sängerin berühmt werden. Ihre großen Vorbilder sind Caterina Valente und Ella Fitzgerald. An der Seite von Manfred Krug feiert die junge Uschi Brüning ihre ersten Bühnenerfolge. Sie gründet eine eigene Band, will sich als Frau in der Männerwelt des Jazz behaupten. Bald lernt sie den Saxophonisten Ernst-Ludwig Petrowsky kennen. Die beiden werden ein Paar und musikalische Partner, genießen als erfolgreiche Künstler manche Freiheiten: Jazz ist die geduldete Nische, in der sich auch Unangepasste und Regimekritiker relativ zwanglos zusammenfinden können. »So wie ich« ist eine außergewöhnliche Reise in die ehemalige DDR und ihre Musikszene - und eine Liebeserklärung Uschi Brünings an den Mann ihres Lebens. Vor allem aber gibt das Buch Einblick in das ebenso bewegte und bewegende Leben dieser hinreißenden Jazzsängerin. Uschi Brüning, geboren 1947 in Leipzig, ist Jazz- und Soulsängerin und Songautorin. Seit 1982 ist sie mit dem Jazzmusiker Ernst-Ludwig »Luten« Petrowsky verheiratet. 2017 wurde sie für den ECHO Jazz nominiert Foto: cleografie by schleychwerbung
Uschi Brning: 'So wie ich'<br><small>Buchpremiere und Konzert</small><br><small><small><small>Im Rahmen von Literatur: BERLIN<br>begleitet von L. Natschinski am Piano</small></small></small>
Sa 23
Februar 2019
20:00
Konzert
Kesselhaus
Forced To Mode
the devotional tribute to DEPECHE MODE
  *** Ausverkauft *** Aus 2/3 der Berliner Electrock/Indietronic-Formation FORCED MOVEMENT formte sich 2011 – auf eine sehr leidenschaftliche Bitte hin – das Depeche-Mode-Tribute-Projekt „FORCED TO MODE“. Mit Matthias Kahra an der Gitarre wurde das Trio komplettiert. Eine weitere DM-Tribute-Show? Ja und nein! FORCED TO MODE produzieren und präsentieren ihr „Devotional Tribute“ auf einem Niveau, das ohne Frage seines Gleichen sucht. Das ist natürlich sehr leicht gesagt, doch die Reaktionen des Publikums und der Presse sowie die Videos von Konzerten der Band sprechen hier eine eindeutige Sprache. Vor allem die sehr energetischen Live-Performances, die „ganz-nah-am-Original-Stimme“ und die perfektionistische Liebe zum Sound-Detail machen die Tribute-Show F2Ms so einzigartig. Die 3 Musiker widmen sich vor allem den ersten 15 Schaffensjahren des Originals. Dabei zählen stetig wechselnde Setlists sowie selten, bisweilen noch nie live gespielte DM-Songs zum großen Credo der Band. Bisherige Höhepunkte der Arbeit F2Ms sind sicherlich die 3-tägige „Violator-Tour“, auf der Forced To Mode 2015 erstmals das erfolgreichste Album Depeche Modes in kompletter Länge und Original-Tracklist auf die Bühnen brachte; das 2016er Konzert im Berliner Meistersaal der Hansa- Studios, in dem DM in den 80ern drei ihrer berühmten Alben produzierten; ein Gig im Sommer 2016 auf der legendären Festung Königstein sowie das Konzert während des „Gothic Meets Klassik 2016“: Forced To Mode hatte die große Ehre, mehrere berührende Titel von Depeche Mode gemeinsam mit einem Sinfonie-Orchester im Gewandhaus Leipzig klassisch-modern umzusetzen! Das Repertoire F2Ms umfasst inzwischen über 70 Songs aller Dekaden der legendären Engländer. Und ein Ende ist nicht in Sicht…   BESETZUNG Matthias Kahra - Gitarre Thomas Schernikau - Keyboards Christian Schottstädt – Gesang
Forced To Mode<br><small>the devotional tribute to DEPECHE MODE</small>
Do 28
Februar 2019
20:00
Konzert
Kesselhaus
Maggie Rogers
Support: Mallrat
  *** Ausverkauft *** Maggie Rogers: Die Pop-Sensation aus den USASingle „Alaska“ einer der größten viralen Hits des Jahres 2016Debütalbum „Heard It in a Past Life“ erscheint Mitte JanuarIm Februar/März live in Köln, Berlin, Frankfurt und Hamburg„Bis vor kurzem schrieb ich ein Traumtagebuch“, so beschreibt die erst 24-jährige Maggie Rogers ihren kometenhaften Aufstieg, „und in dem Moment, wo ich damit aufhörte, geriet mein eigenes Leben zu einem Traum.“ Anders lassen sich die Ereignisse rund um diese wunderbare, ätherisch natürliche Sängerin, Gitarristin und Songwriterin kaum beschreiben. Der Song, mit dem alles begann, hört auf den Titel „Alaska“ und entwickelte sich in den ersten Monaten nach seiner Veröffentlichung zu einem der größten viralen Hits des Jahres 2017. Mehr als vier Millionen Plays auf SoundCloud, rund eine Million monatliche Hörer auf Spotify. Selbst Pharrell Williams war nach dem ersten Hören von „Alaska“ mehrere Minuten sprachlos und den Tränen nahe. Im Februar 2017 erschien ihre erste Majorlabel-EP „Now That The Light Is Fading“, die sofort auf Platz 4 der US-Heatseekers Charts stieg, seither wartet die Musikwelt höchst gespannt auf das erste Album von Maggie Rogers, das nun am 18. Januar 2019 unter dem Titel „Heard It in a Past Life“ weltweit erscheinen wird. Zwischen dem 27. Februar und dem 4. März kommt die junge Musikerin, die auf höchst spielerische Weise Pop, R'n'B, Folk und elektronische Elemente miteinander kombiniert, für vier Clubshows in Köln, Berlin, Frankfurt und Hamburg nach Deutschland. Im Prinzip war der im ländlichen Maryland geborenen und aufgewachsenen Maggie Rogers schon immer klar, dass sie Musikerin werden möchte. Mit sieben begann sie, Harfe zu lernen und studierte bereits als Kind die Musik von Vivaldi. Als ihre Mutter ihr Platten der Neo-Soul-Diven Erykah Badu und Lauryn Hill vorspielte, begann sie sich für R'n'B zu interessieren. Als Teenager kamen zur Harfe noch Piano und Gitarre hinzu, außerdem belegte sie Songwriting-Kurse. Ihr Musikstudium in Delaware entfachte ihre Liebe zum klassischen Folk, sie begann mit dem Banjospielen, was für einige Jahre ihr Hauptinstrument werden sollte. Später setzte sie ihr Studium an der renommierten Berklee School of Music fort und konnte dort einen Songwriting-Wettbewerb gewinnen. Der Gewinn bestand in einem Seminar, bei dem junge Komponisten, angeleitet von absoluten Größen der Branche, ihre Fähigkeiten verfeinern sollten; Maggie Rogers landete in der Klasse des Über-Produzenten Pharrell Williams.Von dem Moment, in dem die schüchterne Maggie ihrem Mentor erstmals ihren selbstgeschriebenen Song „Alaska“ vorspielte, existiert ein Video im Netz, das viele hunderttausend Male geteilt wurde: Man sieht einen der größten Produzenten der Gegenwart, der den Song hört; man sieht, wie ihm alles aus dem Gesicht fällt, wie er am Ende des Songs etwas hilflos vor sich hin grinst und daraufhin minutenlang sprachlos ist – er weiß einfach nicht, was er sagen soll. Erst mit einigem Abstand gelingt es ihm zu kommentieren: „Hierzu sage ich nichts. Wenn es jemandem gelingt, etwas zu kreieren, das dermaßen intensiv die eigene Wahrheit widerspiegelt, kann nichts und niemand dich stoppen. Maggie, du hast ein Talent, das du mit der Welt teilen musst“, so twitterte Williams kurz darauf.Der Rest ist Geschichte: Rogers drehte ein herzliches, berührend persönliches Video zu „Alaska“, das seither die digitalen Musikplattformen aufmischt. Zahllose Plattenfirmen rissen sich um dieses junge und einzigartig begabte Talent, und Rogers erwähnte, sie hätte durchaus genug Songs für eine erste Veröffentlichung beisammen. Doch sie wollte sich von der Branche nicht vereinnahmen lassen und auch nicht „für alle Zeit das Pharrell Williams-Mädchen“ sein. Daher ging sie im Anschluss an diesen ersten Hype zunächst einmal auf eine mehrwöchige Europa-Reise, wo sie per Anhalter von Land zu Land tourte. All diese Erfahrungen wird man nun bald man auf ihrem Debütalbum zu hören bekommen – gegossen in Songs, die wunderbar selbstverständlich zwischen Pop, Folk, R'n'B und Elektronik schweben, wie die kürzlich erschienene Vorab-Single „Light On“ eindrucksvoll belegt.
Maggie Rogers<br><small>Support: Mallrat</small>